Kirchplatz / Hauptstraße

Hauptstraße / Kirchplatz

 

Der Konsum

 

In den 1950er Jahren gab es in der Poller Hauptstraße viele kleine Geschäfte. Zwischen den Straßen Weingartengasse bis zum Kirchplatz, waren allein drei Lebensmittelgeschäfte angesiedelt.

 

Direkt an der Weingartengasse gelegen Hauptstraße Nummer 2, da war die Frau Mandt Inhaberin von einem kleinen Lebensmittelladen.

 

Mit der Hausnummer 20 folgte Lebensmittel Marx und etwas weiter, der im Bild abgebildete Konsum. Bevor der Konsum die Räume in der Hauptstraße übernahm, befand sich  das Geschäft an der Ecke Salmstraße / Hauptstraße. Paul Reucher bezeichnet diese Ecke in seinem Buch "Poller Geschichten" als "Kunsungseck".

 

Direkt neben dem Geschäft Marx, da  gab es noch die Kohlhandlung Stern mit einem riesigen Platz zum Verladen von Briketts und Kohle. Die Familie Stern bewohnte das Haus mit der Nummer 16. Die Bäckerei

Kraus Hauptstraße Nummer 14 und war das direkte Nachbarhaus. Auf der anderen Straßenseite direkt gegenüber der Kohlhandlung Stern lag die Metzgerei Latz.

 

Man kann also sagen: dass sich in diesem Bereich von etwa 200 Meter eine kleine Einkaufzone befand.

Im Bild sind zu sehen v.l.: Käthe Bäcker, Hans Brandel, Maria Schmitz

Großer Dank an Käthe Bäcker, die mir viele Bilder übergeben hat. Einschließlich der Lehre, hat sie 8 Jahre von 1946 bis 1954 im Konsum gearbeitet.

Das Schlömer-Haus

 

Das Haus an der Ecke

 

Im Bild oben links das Eckhaus Kirchplatz / Hauptstraße, hier die Ansicht von der Kirchplatzseite. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1926. Die Vergrößerung rechts zeigt uns die Familie Schlömer.

 

Der kleine Junge, der aus dem rechten Fenster schaut, das ist der junge Heinz Schlömer. Der sich Jahre später zum bekanntesten Poller Fußballer entwickelte. Links daneben seine Mutter Anges Schlömer. Rechts neben Heinz Schlömer Gertrud Schlömer. Im linken Fenster Katharina Schlömer. Im Bild links unten ist das Eckhaus von der Hauptstraßenseite abgebildet. Die Aufnahme entstand vor dem Krieg um 1938. Das Foto zeigt Willi Michels, der heute in der Salmstraße lebt. Dort wo man das Schaufenster erkennt, da hatte die Familie Schützendorf ihren kleinen Laden, den später - nach dem Krieg - der Konsum übernahm.

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