Bankverein

Der Bankverein

Nach dem Krieg trafen sich dort, wo die Maifischgasse auf die Rheinallee verläuft (heute Alfred-Schütte-Allee) viele ältere Herren, überwiegend Rentner. Links von der Maifischgasse standen auf der Rheinallee Bänke. Diese Bänke wurden von den Rentnern immer wieder als Treffpunkt genutzt. Es war ein ruhiger und beschaulicher Aufenthaltsort. Es gab hier nur den Weidenweg, der zur Rodenkirchner Brücke führte. Die Straße am Damm entlang zur Südbrücke, gab es noch nicht. Der Autoverkehr erfolgte, sofern damals vorhanden, über die mit Bäumen bepflanzte Rheinallee. Vor der Firma Alfred Schütte folgte eine rechts links Kurve und der Autoverkehr verlief nun über eine bepflasterte Straße Richtung Köln.

Soweit es auf der Standarte erkennbar ist, wurde der Bankverein 1952 unter dem Namen "Bankverein Rheinallee" gegründet.

Der Bankverein in der Gaststätte Henrichs
Der Bankverein in der Gaststätte Henrichs

Hintere Reihe v.l.: Heinz Henrichs, Peter Drecker, Hubert Einmahl, Johann Hinsberg, Mathias Hamacher, Thomas Strunk, unbekannt, unbekannt, Willi Strunk, Matthias Klein, unbekannt

Vordere Reihe v.l.: Johann Burgwinkel (Panne Schäng), unbekannt, unbekannt, Johann Kürten, unbekannt, unbekannt

Treffpunkt

Die Mitglieder vom Bankverein trafen sich immer wieder in der Gaststätte "Poller Rheinterrasse (Gaststätte Henrichs)", die sich zweckmäßigerweise ebenfalls auf der Rheinallee befand und zwar genau dort, wo sich heute wie damals die Umkleideräume der Sportler befinden.

Der Wirt der Gaststätte, Heinz Henrichs, war ebenfalls Mitglied im Bankverein. Nachdem Heinz Schlömer um 1960 seine Gaststätte in der Müllergasse eröffnete, war auch hier immer wieder der gesellige Treffpunkt. Auch der Poller Schützenverein hatte in seinem Programm immer einen festen Besuchstermin für den Bankverein eingeplant. 

                                                                                                                                                        Fotos: Dieter Müller

Vorgänger

Dieses Foto zeigt wahrscheinlich auch den Bankverein, so wie er sich vor der Gründung 1952 darstellte.

Rechts der Mann mit der Pfeife, das ist Suibert Mohr, der ein Malergeschäft in der Weingartengasse führte. Der Herr daneben mit der Zigarre, das ist Matthias Richmann, ebenfalls Wohnhaft in der Weingartengasse.

Rheinallee und Alfred-Schütte-Allee

Dort wo das Mitglied vom Bankverein Mathias Hamacher mit seinem Enkel steht, da verläuft heute, die damals noch nicht vorhandene Straße Alfred-Schütte-Allee.                                                                           Fotos: Hein/Rich

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